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Erfahrungsberichte

Regenbogenwasser von R.K. aus Basel

Nach einer Behandlung bei meiner Therapeutin zeigte sie mir so genannte Lichtwerkzeuge, mit denen sie arbeitet. Eines davon „musste“ ich kaufen, denn seine verschiedenen Farben berührten etwas tief in mir. Spontan hätte ich gerne alle diese Steine gekauft, doch wozu? Ich hatte so viele Kristalle, die ich mir nach und nach zugelegt hatte oder die mir geschenkt worden waren. Ich hatte sogar einen Kurs für den Gebrauch von Edelsteinen besucht und wusste, wofür die einzelnen Kristalle gebraucht wurden. Auch hatte ich sie schon oft in meiner Familie angewendet.

Ich kam also mit meinem Merope nach Hause. Unsere jüngste Tochter war hell begeistert. Sie liebt Farben, Steine, Kristalle und alles, was glitzert und der Stab wurde erst einmal ihr Eigentum. So vergingen einige Tage. Dann wurden wir in die Schule gerufen. Die Lehrerin unseres 8- jährigen Sohnes beklagte sich, dass unser Sohn kaum mehr zu ertragen sei. Er konnte sich noch nie gut konzentrieren und bei einer Arbeit dran bleiben und durch seine gelegentliche Unruhe störte er den Unterricht. Seine Lehrerin könnte ihn jedoch bis jetzt gut in die Klasse integrieren.

Seit ein paar Tagen störte er aber sehr stark. Er war laut, redete dauernd dazwischen und spielte den Clown. Er zerbrach den Kindern den Bleistift oder zerriss deren Hefte. Am schlimmsten jedoch sei, dass er sich ständig mit anderen Kindern prügle. Durch einen Wutausbruch, bei dem er einen Jungen vom Klettergerüst geschupst hatte, hatte sich dieser seine Vorderzähne ausgeschlagen.

Da unser Sohn sowieso leicht hustete und auch in 3 Tagen Ferien war, beschlossen wir gemeinsam, ihn zu Hause zu behalten. Auch hier zeigte sich, dass seine Unruhe schlimmer geworden war. Es verging keine Stunde, ohne dass Tränen oder Geschrei aus einem der Kinderzimmer zu hören war. Es wurde so schlimm, dass seine jüngere Schwester sich weigerte, mit ihm im gemeinsamen Zimmer zu schlafen.

Nur wer als Mutter diese Situation kennt, nur wer als Eltern um die Diagnose von POS, ADHS usw. weiss und dies erfahren hat, kann nach fühlen, wie wir uns wieder einmal fühlten. Diese ewige Unruhe, die Verzweiflung dieses Kindes, das sich in der Schule und oft auch in der Familie unverstanden fühlte und das mit allen Mitteln versuchte, angenommen zu werden.

Wir holten also Luca in unser Zimmer, wo er erst einmal tobte und schrie, doch bald darauf erschöpft einschlief. Der Merope, den er Tage zuvor noch abgelehnt und weg geworfen hatte und dem seither die Spitze fehlt, in seinen Armen. Zusammen gekuschelt wie ein Embryo schlief er fast 15 Stunden durch.

Seitdem geht er regelmässig in seine „ Metis“ Farben Stunden, wo er zusammen mit seinem Drachen genau die Farben für sich auswählt, mit denen er dann behandelt wird. Er nimmt auch regelmässig den Merope oder die beiden Stäbe, die wir noch gekauft haben, zu sich. Er legt sich die Stäbe unters Kissen und an die Knie und schläft so ein. Tagsüber hat er meistens einen Diamanten, am liebsten den dunkel blauen, den er sich selbst ausgesucht hat, oder den grünen bei sich.

Er ist in der Schule viel ruhiger geworden und stört nicht mehr den Unterricht. Er spürt sich besser und kann seine Wünsche ausdrücken, ohne gleich aggressiv zu reagieren.

Lucas Idee war das „Regenbogenwasser“, hergestellt mit der Scheibe und dem Merope, das wir nun alle regelmässig trinken.


Erfahrungen einer Metaisis Behandlung

Seit Jahren gönne ich mir einmal pro Monat eine Massage. Durch eine doppelseitige Skoliose und verstärkt durch meinen Beruf als Coiffeuse, wo ich den ganzen Tag stehen muss, kann ich abends oft kaum mehr stehen. Mein Rücken, mein Kreuz und  besonders meine Hüften schmerzen und so raffe ich mich nur noch meinem Mann zuliebe auf, etwas zu unternehmen.

Durch eine Freundin bin ich auf die Seite von MetaIsis.ch gestossen. Da meine Physiotherapeutin gerade in den Ferien weilte, habe ich mich zu einer  MetaIsis Sitzung angemeldet. Erst wurden mir Steine aufgelegt und ich musste mich mit meinen Helfern verbinden und meinen Körper bitten, mit mir zusammen zu arbeiten. Doch es hat sich erst einmal alles in mir verkrampft. Arme, Hände und Füsse waren wie starr und verkrampft. Dieses Gefühl, so angenommen zu werden, diese Ruhe, konnte ich kaum aushalten. Ich wurde wütend, so eine riesige Wut, doch warum? Was passierte da mit mir? Durch weiter arbeiten von Frau H., durch versetzen einiger Steine und durch ruhiges Gespräch konnte ich mich entspannen. Plötzlich bemerkte ich, dass ich grosse Angst hatte, wusste aber nicht, wieso. Die Atmosphäre war ruhig und angenehm, daran konnte es nicht liegen. Auch hatte ich mich auf die Behandlung gefreut. Ich konnte also nur versuchen, ruhig zu atmen, wie mir aufgetragen wurde und schauen, was passiert. Auf einmal war ich ein kleines Kind. Ich war wieder das kleine Mädchen von 3 Jahren, das ich einmal gewesen war. Ich sah und fühlte mich wieder genauso. Ich erkannte mein neues rosa Kleidchen, das mir meine Mami an diesem Nachmittag gekauft hatte und mit dem ich stolz durch die Stube getanzt war. Ich war eine Prinzessin, riesig gross und wusste genau, alles ist wundervoll.

Plötzlich änderte sich das Bild. Vor meinen geschlossenen Augen wurde es dunkel. Mein Papa, mein von mir so geliebter Papa stand im Zimmer und ich sah eine Szene, die ich längst vergessen hatte. Starr vor Schreck, hörte ich, wie ich zum ruhigen Atmen und zum bewussten hinschauen aufgefordert wurde. Trotz geschlossener Augen verfärbte sich das Bild. Alles wurde in helles violettes Licht  getaucht, Mama, Papa, das Zimmer. Alles beginnt sich zu verändern, meine Gefühle, mein Alter und die Umgebung. Szenen für Szenen aus meiner Kindheit tauchen auf. Ich erinnerte mich an Dinge, die ich komplett vergessen hatte. Oder hatte ich sie verdrängt, denn sie waren nicht unbedingt so. wie ich sie mir erträumt hätte. Zum Teil wird mir übel und ich möchte schreien.

Sobald ich schreie, mein Gefühl wahrnehme und ruhig atme, verändern sich die Farben, mal violett, mal golden, mal rot und die Szene löst sich auf. Ich werde älter und älter in den Bildern, die vor meinen Augen sich abspielen. Immer leichter und schneller geht der ganze Film und ich spüre, wie sich auch mein Körper entspannt. Zwar bin ich total erschöpft, meine Glieder fühlen sich wie erschlagen an, doch ich weiss jetzt ganz klar, warum mein Rücken mir ständig solche Beschwerden gemacht hatte und macht. Ich erkannte, wo ich mir mein Kreuz „gebrochen“ hatte.

Ich bin nun bereit, notfalls mit Unterstützung, genauer hin zuschauen. Ich bin bereit, alles auf zu lösen, was noch in meinem Rücken gespeichert ist. Und ich danke meiner Freundin, meinem Engel.